"Ich bin stumm, wenn ich beten will." (Martin Walser)

 

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Wie oft bin ich
verwirrt und voller Angst,
doch du jagst alle Schatten fort.
Wenn die Verzweiflung nach mir greift,
dann bist nur du
mein Zufluchtsort.

Du gibst mir Halt,
du machst mich stark.
In dieser Welt von Fremden
hab ich ein Zuhause.
Du
und du allein
gibst mir den Mut
ich selbst zu sein.




(The Scarlet Pimpernel)
31.3.05 01:02


Lieber Gott,
vergib mir.
Vergib mir meine kalten, inhaltlosen Gebete
in den Weihnachtsgottesdiensten.
Vergib mir meine Arroganz
und auch, dass ich es wage,
mich mit Bitten an Dich zu wenden,
wenn ich es nicht einmal schaffe,
meinen Glauben zu wahren
und bei jeder Kleinigkeit beginne, an Dir zu zweifeln.
Bitte hilf mir dennoch,
an meinem Glauben festzuhalten
und der Mensch zu sein,
der ich zu sein versuche.
Gib mir die Kraft,
meine Gebete f?r den Gottesdienst
mit Mut und ehrlichen Bitten
statt mit leeren Phrasen zu formulieren.

Amen.
25.12.04 20:44


Lieber Gott,
lass uns in diesen Tagen zur Ruhe kommen
und die Alltagssorgen f?r eine Weile vergessen.
Hilf uns, die Harmonie der Weihnachtszeit in uns zu sp?ren
und sie auch andere sp?ren zu lassen,
auch wenn vielleicht nicht all unsere
Weihnachtsw?nsche erf?llt werden.

Doch lass uns auch nicht vergessen,
dass es Menschen gibt, die an Weihnachten allein sind
und sich einsam f?hlen,
auch in unserer Gemeinde.
Sei Du bei ihnen, damit sie ihre Sorgen
f?r eine Weile vergessen k?nnen.

In allen Teilen der Welt gibt es Menschen,
die unter Einsamkeit, Armut,
Hunger und Gewalt zu leiden haben.
Sei auch bei ihnen, steh ihnen bei und
bringe auch ihnen das Licht von Weihnachten.

Hilf uns, das Weihnachtsgef?hl zu bewahren,
auch dann, wenn die Geschenke ausgepackt und
die Kerzen abgebrannt sind.
Lass uns die frohe Botschaft
und die Hoffnung nicht vergessen,
die Du durch Jesus in die Welt gebracht hast.


(Entwurf eines F?rbittengebetes f?r Heilig Abend)
21.12.04 23:35


Stell dir vor, es ist wahr, was wir glauben,
und es gibt ihn, Gott, und er ist da und
lebt und liebt.

Stell dir vor, es ist wahr, was sie sagen, und
er schaut nicht nur zu, sondern mischt
sich ein, ist voll dabei, mittendrin, du siehst
ihn ncht, und doch ist er mittendrin.

Stell dir vor, es ist sein Lachen, dass dir da
aus dem gesicht des Fremden entgegenblickt.

Stell dir vor, was w?rdest du tun, wenn er
dich mit den Augen von dem anschauen w?rde,
den du gerade vor allen l?cherlich
gemacht hast, und aus seinen Augen w?rde er
dich anschauen, Gott.

Und was, wenn er es ist, den du sp?rst,
wenn du Spa? hast mit deinen Freunden,
wenn du lachst und singst.

Und was, wenn du dich immer auf ihn
verlassen k?nntest, nie Angst haben m?sstest,
dass er dich reinlegt oder nur benutzt, dass er mit dir
nur spielt oder dich fertigmachen will.

Und was w?rdest du sagen, wenn er schon neben
dir stehen w?rde, Gott, jetzt gerade, neben dir.

Stell dir vor, einer, dem es nie einfallen w?rde,
dich vor eine Wand laufen zu lassen, einer, der
dich lieben w?rde und immer f?r dich da w?re,
stell dir vor, er ginge an deiner Seite. Immer.
Stell dir doch das einmal vor.
W?rdest du dein Leben ?ndern?

Thomas Schmaus
(gelesen in "Pray! - das Jugendgebetbuch")
14.11.04 16:09


Gott,

...

da bin ich nun und will beten.

...

Aber wie???

...

Ok - ich probier's mal.
"Vater unser im Himmel..."
O Gott, das klingt so gestelzt!

...

Vielleicht anders:
"...."
Mir f?llt kein anderes Gebet ein!

...

Mein Gott,ich kann nicht beten,
aber bin ich dann ?berhaupt Christ? -
Blo? nichts anmerken lassen.

...

Aber irgendwie m?chte ich doch,
dass Gott einen Platz in meinem Leben hat,
m?chte ich ihm mein Leben zeigen.
Ich will, dass er in mein Leben
eintritt... - aber wie sag ich's ihm?

Wie kann ich ihm sagen,
was heute los war,
was alles in der Schule,
am Arbeitsplatz geschehen ist?

Wie kann ich ihm mitteilen,
dass ich Stress mit meinen Eltern und
meinen Freunden habe?

Wie sagen, dass ich mein Leben ?ndern
m?chte und dass ich seine Hilfe eigentlich
bitter n?tig habe?

Wie mach ich ihm klar, dass mir der Mut fehlt,
eine feste Beziehung zu leben?

Wie zeig ich ihm, dass ich gar nicht so bin,
wie es den Anschein hat?

Wie mach ich ihm deutlich,
dass ich manchmal
vor Angst vergehe und
lieber nicht wissen will,
was der n?chste Tag bringt?

Wie sag ich's ihm blo??
Oder - wei? er es vielleicht schon?
Hab ich vielleicht
gerade gebetet?


Alexander Rudolf
(gelesen in "Pray! - Das Jugendgebetbuch" und in allen Punkten zugestimmt)
14.11.04 16:02





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