"Ich bin stumm, wenn ich beten will." (Martin Walser)

 

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Stell dir vor, es ist wahr, was wir glauben,
und es gibt ihn, Gott, und er ist da und
lebt und liebt.

Stell dir vor, es ist wahr, was sie sagen, und
er schaut nicht nur zu, sondern mischt
sich ein, ist voll dabei, mittendrin, du siehst
ihn ncht, und doch ist er mittendrin.

Stell dir vor, es ist sein Lachen, dass dir da
aus dem gesicht des Fremden entgegenblickt.

Stell dir vor, was w?rdest du tun, wenn er
dich mit den Augen von dem anschauen w?rde,
den du gerade vor allen l?cherlich
gemacht hast, und aus seinen Augen w?rde er
dich anschauen, Gott.

Und was, wenn er es ist, den du sp?rst,
wenn du Spa? hast mit deinen Freunden,
wenn du lachst und singst.

Und was, wenn du dich immer auf ihn
verlassen k?nntest, nie Angst haben m?sstest,
dass er dich reinlegt oder nur benutzt, dass er mit dir
nur spielt oder dich fertigmachen will.

Und was w?rdest du sagen, wenn er schon neben
dir stehen w?rde, Gott, jetzt gerade, neben dir.

Stell dir vor, einer, dem es nie einfallen w?rde,
dich vor eine Wand laufen zu lassen, einer, der
dich lieben w?rde und immer f?r dich da w?re,
stell dir vor, er ginge an deiner Seite. Immer.
Stell dir doch das einmal vor.
W?rdest du dein Leben ?ndern?

Thomas Schmaus
(gelesen in "Pray! - das Jugendgebetbuch")
14.11.04 16:09


Gott,

...

da bin ich nun und will beten.

...

Aber wie???

...

Ok - ich probier's mal.
"Vater unser im Himmel..."
O Gott, das klingt so gestelzt!

...

Vielleicht anders:
"...."
Mir f?llt kein anderes Gebet ein!

...

Mein Gott,ich kann nicht beten,
aber bin ich dann ?berhaupt Christ? -
Blo? nichts anmerken lassen.

...

Aber irgendwie m?chte ich doch,
dass Gott einen Platz in meinem Leben hat,
m?chte ich ihm mein Leben zeigen.
Ich will, dass er in mein Leben
eintritt... - aber wie sag ich's ihm?

Wie kann ich ihm sagen,
was heute los war,
was alles in der Schule,
am Arbeitsplatz geschehen ist?

Wie kann ich ihm mitteilen,
dass ich Stress mit meinen Eltern und
meinen Freunden habe?

Wie sagen, dass ich mein Leben ?ndern
m?chte und dass ich seine Hilfe eigentlich
bitter n?tig habe?

Wie mach ich ihm klar, dass mir der Mut fehlt,
eine feste Beziehung zu leben?

Wie zeig ich ihm, dass ich gar nicht so bin,
wie es den Anschein hat?

Wie mach ich ihm deutlich,
dass ich manchmal
vor Angst vergehe und
lieber nicht wissen will,
was der n?chste Tag bringt?

Wie sag ich's ihm blo??
Oder - wei? er es vielleicht schon?
Hab ich vielleicht
gerade gebetet?


Alexander Rudolf
(gelesen in "Pray! - Das Jugendgebetbuch" und in allen Punkten zugestimmt)
14.11.04 16:02


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